

MELT TRIO
photo max zerrahn
MELT TRIO
MELT TRIO kündigt sein neues Album Pleasure an, das am 5. Februar 2027 via Fun In The Church erscheint.
Die erste Single Groove Tree begeistert zwischen Broken Beats, eingängigen Guitar-Licks und DreamPop-Synths. Das MELT TRIO hat in der Zwischenzeit offenbar nicht nur Jazz sondern auch Cumbia und
Electronic gehört.
Es gibt im Jazz nur sehr wenige feste Bandkonstellationen, wie wir sie aus dem Pop oder Rock kennen.
Jazz wird bekanntlich von Bandleader:innen mit ihren Sidekicks und den darum geschaffenen
Formationen dominiert – eine flüchtige Welt mit immer neuen Konstellationen und Transformationen.
Das Melt Trio aus Berlin ist eine konstante Ausnahmeerscheinung: Seit 2010 spielen die
Brüder Bernhard Meyer (Bass) und Peter Meyer (Gitarre) sowie Moritz Baumgärtner (Schlagzeug)
nun als demokratische Band zusammen. Was nicht heißen soll, dass sich diese Gruppe nicht auch
ständig weiterentwickelt. Das Gegenteil ist der Fall! Sie zeigen über all die Jahre eindrucksvoll, wie man
sich in dieser klassischen Formation in unerhörte Gefilde vorwagt. So sind sie längst zu einem der
innovativsten und wichtigsten Gitarren-Trios der heutigen Jazz- und Notjazzwelt geworden.
Im Februar 2027 erscheint nun ihr fünftes Studioalbum mit dem Titel Pleasure auf dem Berliner
Outernational-Label Fun In The Church. Und die titelgebende Spielfreude, die aus den neun Stücken
erklingt, könnte größer nicht sein. Schon für ihr Vorgängeralbum Consumer gewannen sie nicht nur
den Deutschen Jazzpreis, sondern wurden weit über die Jazzwelt hinaus zum Geheimtipp für alle Fans
von experimentierfreudiger Musik, die nicht nur zwischen den Stühlen sitzt, sondern diese im Raum
förmlich schweben lässt.
So steht das „Melt“ im Bandnamen bewusst für eine künstlerische Verschmelzung der
unterschiedlichen musikalischen Einflüsse und Vorlieben der drei Ausnahmeinstrumentalisten. „Fusion“
hätte man in den 1970er-Jahren vielleicht dazu gesagt – da war die Welt aber weitestgehend noch
analog. Ohne TikTok, Techno oder Tracking-App.
„Die Band wird zu einem Organismus, der sich frei in alle Richtungen bewegen kann. So können wir
Gegensätzliches auf natürliche, selbstverständliche Art zusammenbringen. Wir forschen nach analogen
und elektronischen Klängen und tauchen gemeinsam ab in ebenso simple wie komplexe Harmonien
und Rhythmen. Das macht uns so einzigartig!“, sagt Peter Meyer über den experimentierfreudigen
Charakter seiner Band.
Wir hören viele im Sound verfremdete Saiteninstrumente und Electronics aus der Postproduktion, die
uns hier um die Ohren fliegen. Zum ersten Mal in der Geschichte der Band auch eine Akustikgitarre –
oder eine Ukulele. Das Melt Trio arbeitet dabei nie nach dem Prinzip von „Copy & Paste“ alter Ideen.
So ist Pleasure ein Reiseprotokoll intensiver Nite Flights mit intimen Gitarren (Sing), opulenter
Electronics (Konsole) und zum Teil hochkomplexen Wackelbeats (Groove Tree). Und das zum Teil in
einer atemberaubenden Gleichzeitigkeit.
Das Cover von Sandro Rybak zeigt einen auf Rummelplätzen beliebten Greifautomaten voller
fantastischer Objekte. Das ist wahrlich ein schönes Bild für das, was wir auf diesem Album erleben: Wir
hören auf „Pleasure“ im metaphorischen Sinn nicht nur die Freude, wenn der Arm endlich ein Objekt zu
fassen kriegt, sondern überhaupt das Vergnügen am Spiel. Den Kran in all seinen
Bewegungsrichtungen sowie die Unkontrollierbarkeit bestimmter Faktoren im Zusammenspiel von
Mensch und Maschine bekommen wir zu spüren – und wie die Band spielfreudig mit alledem umgeht
und sich wie Arcade-Spieler:innen im Gruppenspielmodus die Bälle zuspielt.
Wenn wir auf das Innencover der Platte schauen, sehen wir einen Setzkasten mit gesammelten, schön
drapierten Objekten. So sollten wir diese neun Songs am Ende auch begreifen: als plastische
Souvenirs einer fantastischen Reise, auf die sich das Melt Trio für uns begeben hat.
BANDCAMP
PRESS
“It is a very mature soundarchitectural work of art, with its compositional and instrumental qualities being close in relation to the transforming power of the music of Bill Evans and his trio with Scott LaFaro and Paul Motian, fifty years ago. Adventurous, new and highly exciting.”
— Jazzpodium
…with sinuous melodies that are eminently accessible, but which are given just the right amount of unpredictability through the band’s rhythmic diversity and strong emotional arcs.”
— All About Jazz
“Pathbreaking in the European music landscape”
— Norbert Krampf/FAZ
“Unique, individual, absorbing and touching, spreading its wings like an albatross, so closely calling from a far distance.”
— Wolf Kampmann
“Audiophiles Highlight des Monats!”
— Stereo/MUSIK ***** KLANG*****
“5 out of 5 Stars!”
— Jazz´n More


